PflegeassistentInnen fürs Tiroler Unterland


690 Stunden Praxis sowie 910 Stunden Theorie haben die acht TeilnehmerInnen der Pflegestiftung jeweils im letzten Jahr absolviert. Heute sind die TirolerInnen aus den Bezirken Kitzbühel und Kufstein am Ziel: Sie haben die Ausbildung zur/m PflegeassistentIn erfolgreich an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Kufstein abgeschlossen. Mit der geförderten Ausbildung durch die Pflegestiftung haben sich die 23- bis 60 (!)-Jährigen gleichzeitig eine neue berufliche Perspektive erarbeitet.

Alle acht steigen sofort in ein Dienstverhältnis ein bzw. haben eine fixe Stellenzusage bei ihren Kooperationspartnern, namentlich Pflegeeinrichtungen in Wörgl, Ebbs, Langkampfen, Wildschönau, Fieberbrunn und Kitzbühel.

Die TeilnehmerInnen sind zu Recht stolz darauf, was sie erreicht haben:

Es war nicht immer leicht, vor allem da ich eine alleinerziehende Mutter bin, aber ich bin stetig an den Aufgaben gewachsen und bin froh, dass ich diesen Weg eingeschlagen habe. Ich habe mich in diesem Jahr vor allem als Person weiterentwickelt und weiss für mich, dass hier noch lange nicht Schluss ist und ich neue Ziele habe, die ich weiterverfolgen werde.

Da mein damaliger Arbeitgeber in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist, habe ich mich mit 53 Jahren entschlossen, beruflich eine neue Herausforderung anzunehmen und die Ausbildung zur Pflegeassistentin anzutreten. Im vergangenen Jahr habe ich vieles über mich selbst gelernt und konnte mein Selbstwertgefühl steigern. Die Schule und Praktika ließen mich über meine Grenzen hinauswachsen. Auch wenn die Zeit teilweise sehr fordernd war, hat es mir sehr viel Spaß gemacht. In der Klasse hatten wir einen großartigen Zusammenhalt und motivierten uns gegenseitig. Im Nachhinein bedaure ich, dass ich die Ausbildung nicht schon viel früher begonnen habe.

Für mich als 53-jährigen Schüler war die Ausbildung eine große Herausforderung, aber ich kann es noch jedem empfehlen, der sich im hohen Alter für einen anderen Berufszweig entscheidet. Meine Erkenntnis ist jetzt, dass man im hohen Lebensalter noch Lernen lernen kann. Besonders stolz ist auch meine Familie, dass ich diesen großen Schritt noch gewagt habe.

Ja wie soll ich sagen, ein Jahr Pflege-Ausbildung ist zu Ende gegangen. Ich kann nur sagen es war eine tolle Zeit. Als ich vor ca. 16 Monaten den Entschluss gefasst habe, mich nochmal beruflich neu zu orientieren, war ich schon ziemlich unsicher, ob ich diese Ausbildung auch schaffen würde. Jetzt kann ich nur behaupten, wenn man etwas will, schafft man es auch. In dieser Pflegeausbildung bin ich nicht nur im Wissen sondern auch mental gewachsen. Die Mischung zwischen Schule und Praktikum AWH, SGS und KH ist einfach optimal. Man kann das Erlernte gleich umsetzen und optimieren.

Erfreut über den erfolgreichen Abschluss sind auch die Pflegeeinrichtungen, in denen die AbsolventInnen ihre neue Arbeit aufnehmen. Waren sie es doch auch, die die TeilnehmerInnen mitausgebildet und begleitet haben und nun dringend benötigte, bestens qualifizierte MitarbeiterInnen bekommen.

Alle Informationen zur Pflegestiftung Tirol finden Sie hier.

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