Die Projektarbeit

Für die Qualifikationsstufen 2 und 3 ist, zusätzlich zu den jeweils erforderlichen Bildungspunkten, die Ausarbeitung einer zehn- bzw. zwanzigseitigen Projektarbeit erforderlich. Hier beschreiben die AusbilderInnen ein konkretes Projekt, das im Rahmen der Ausbildungstätigkeit durchgeführt wurde. Natürlich kann im Zuge dieser Arbeit auch ein geplantes oder gewünschtes Projekt beschrieben werden. Das Hauptaugenmerk liegt jedenfalls auf der praktischen Anwendbarkeit und der persönlichen Lernerfahrung.

Kerninhalte der Projektarbeit

  • Vorstellung der Autorin/des Autors und des Unternehmens
  • Ausgangssituation und Problemstellung
  • Ziele der Projektarbeit
  • Vorgehensweise
  • Themenbearbeitung
  • Umsetzungsmaßnahmen
  • Ergebnisse und Lernerfahrungen

Formale Richtlinien

  • VerfasserIn: Individuell – keine Gruppenarbeiten
  • Umfang: mind. 10 bzw. 20 Seiten in zweifacher Ausfertigung
  • Schriftart: Arial oder Times New Roman
  • Schriftgröße: 12 Punkte bei einem Zeilenabstand von 1,5
  • Ränder: links 3 cm, rechts 2,5 cm

Beispiele für Projektarbeiten:

  • Qualifikationsstufe 2- Peter Bischofer, Das Lehrlings-Projekt für die BeSt³ in Innsbruck (pdf)
  • Qualifikationsstufe 2 - Monika Erharter, Heute für Morgen mit uns – für uns miteinander (pdf)
  • Qualifikationsstufe 2 – Karin Holzhammer, Gib mir eine Chance…(pdf)
  • Qualifikationsstufe 2 – Micheal Pohler, Einfach erklärt – Lehrlinge stellen Themen vor (pdf)
  • Qualifikationsstufe 3 – Peter Dullnig, Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen! (pdf)
  • Qualifikationsstufe 3 – Eugen Hotarek, Inklusive Lehrlingsausbildung (pdf)

Der Projektzyklus

Die AusbilderInnen entscheiden selbst über den Zeitpunkt des Projektbeginns. Die Erstellung der Projektarbeit kann, je nach Thema und Beobachtungszeitraum, unterschiedlich lange Perioden umfassen. Seminarbestätigungen können jederzeit eingereicht werden. Für die Verleihung der Zertifikate und Diplome des jeweils laufenden Jahres können nur mehr jene absolvierten Weiterbildungen berücksichtigt werden, die bis Mitte August beim Ausbilderforum einlangen. Neben einem Kurzbrief mit den Kontaktdaten werden die Zeugnisse und Weiterbildungsbestätigungen in Kopie benötigt.
Jährlich im April ist Einreichfrist für alle Projektarbeiten die im laufenden Jahr bewertet werden sollen. Sollte die Jury bis Juni zur Ansicht kommen, dass die Arbeit noch nicht auszeichnungswürdig ist, besteht bis August die Gelegenheit, Verbesserungen vorzunehmen und das Projekt noch einmal einzureichen. Im September jeden Jahres werden alle TeilnehmerInnen über Ihren aktuellen Status informiert bzw. über die Zertifizierung zur/zum Diplomierten LehrlingsausbilderIn benachrichtigt.